5. Reinhold-Leinwetter-Gedächtnis-Turnier

Am letzten Samstag, den 17. Dezember 2011 vor Weihnachten fand das 5. Reinhold-Leinwetter-Gedächtnisturnier in Neckarsulm statt. Zahlreiche Karatekas im Kinder, Schüler und Jugendbereich trafen sich in der Sporthalle der Johannes-Häußler-Schule um sich bei diesem Turnier in den Disziplinen Kata und Kumite zu messen. Ausgetragen wurde der Wettkampf auf zwei Kampfflächen wo mit den jüngsten ab 6 Jahren begonnen wurde. Für viele war es der erste Wettkampf und man konnte ihnen die Aufregung anschauen. Weiter ging es dann im Kinder und Schülerbereich, wo man schon die Erfahrung und das mehrjährige Training in der Wiedergabe der Katas sehen konnte. Zuletzt kamen die Jugendliche und Senioren, die die Steigerung abrundeten. Kata ist ein festgelegter Ablauf von Techniken die in langsamen und schnellen spannungsbetonten Techniken ausgeführt werden.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit Kumite, der Kampf von zwei Athleten gegeneinander. Auch die kleinsten zeigten schon eine Vielzahl von Techniken, wobei hier kein Kontakt erlaubt war. Im Schüler und Jugendbereich wurde es dann schon heftiger, hier waren leichte kontrollierte Körpertreffer außer Kopf erlaubt und die Kampfrichter mussten schon öfter Einhalt gebieten. Auch hier ging es zum Glück ohne Verletzungen vorüber und nach einer kurzen Pause konnten die Teilnehmer ihre Urkunden, Pokale und Medaillen in Empfang nehmen.

Da so eine Aktion nicht ohne eine Vielzahl von Helfern geht, hier nochmals ein Dankeschön an die Kampfrichter, Tischbesatzungen Organisatoren und Verpflegungshelfer.

Ergebnisliste mit Platzierungen:
Ergebnisliste_5_RLG-Turnier.pdf
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Erfolgreiche Schwarzgurt Prüfungen Neckarsulmer Karatekas

Am 26. November 2011 fanden in Oberriexingen DAN (Schwarzgurt) Prüfungen statt. Auch drei Neckarsulmer Karatekas stellten sich der Prüfung zum ersten DAN.

Nach langer schweißtreibender Vorbereitung über das ganze Jahr war es endlich soweit.

Jugendtrainer Harry Gilbert, Eva Franz und Volker Funk, alle 1. Kyu Braungurte stellten sich der Prüferkommision bestehend aus Hanshi Fritz Nöpel (9. DAN), Klaus Fingerle (6. DAN) und Christian Schollenberger (6. DAN).

Nach eingehender Prüfung in allen Bereichen in Kihon, Kata, Kumite sowie Selbstverteitigung konnten alle drei Prüflinge das Diplom zum ersten DAN in Empfang nehmen das zum Tragen des schwarzen Gürtels berechtigt.

Auch Spartenleiter Helmut Fischer (4. DAN) stellte sich einer weiteren DAN Prüfung. Nach eingehender Prüfung in allen Bereichen, konnte auch er das Diplom zum 5. DAN entgegen nehmen.

Allen Prüflingen wünscht der Karateverein Sagamikan
der Neckarsulmer Sportunion Herzlichen Glückwunsch.

Torsten Schiller belegt den 1. Platz

Torsten Schiller und Wolfgang Weigert, Vizepräsident des Deutschen Karate Verband.

Am 1. Oktober 2011 fanden die Bavarian Open in Ingolstadt statt. Zum dritten Mal konnten auch Wettkämpfer mit Behinderungen auftreten.

Unter den 22 Startern gelang es Torsten Schiller unter der Kategorie „Cerebrale Parese“ (Halbseitenlähmung) den 1. Platz zu belegen.
Hier zeigt sich wieder, dass durch viel Training und eisernen Willen auch solche tollen Erfolge nach schwerer Krankheit möglich sind.

Seine Karateabteilung Sagamikan Neckarsulm von der Neckarsulmer Sportunion gratulierten ihm ganz herzlich.

Karate Kinder- und Jugendfreizeit | Wochenende in Wüstenrot


Es war wieder einmal soweit. Am 27. Mai 2011 durften alle Karatebegeisterten Kinder und Jugendlichen zusammen mit den Trainern ein spannendes Wochenende in Wüstenrot verbringen.

Am Freitag trafen sich alle wie jedes Jahr an der Astrid-Lindgren-Schule Neckarsulm um Fahrgemeinschaften, für die Fahrt nach Wüstenrot zu bilden. Angekommen wurden zuerst einmal die Zimmer bezogen und ein Lagerfeuer entzündet, für das anschließende Abendessen.

Nachdem Würstchen und Steaks schnell gegessen waren, begannen die einzelnen Aktivitäten wie Tischtennis, Federball, Fußball und andere Spiele. Bei Einbruch der Dunkelheit versammelten sich viele am Lagerfeuer. Da es kein Zeitlimit für die Nachtruhe gab, tobten die Kids noch bis spät in die Nacht.

Am nächsten Morgen, nach der kurzen Nacht, gab es dann leckeres Frühstück zur Stärkung. Kaum aufgestanden begannen alle mit Spiel- und Spaßaktionen.

Nachmittags kamen dann die Eltern und Geschwister zu Besuch, denn der Samstag war zum Familientag ernannt worden. Kurz vor Mitternacht versammelten sich alle vor dem Haus und machten sich für die Nachtwanderung bereit. Die Wanderung führte durch einen dunklen Wald am See. Ohne Taschenlampen wagten sich die Kids mutig in den Wald. Wieder angekommen, waren alle froh, denn es war dann doch ein wenig gruselig.

Sonntags ging es dann ans Aufräumen. Jeder packte an und so war die Arbeit schnell getan. Als Belohnung gab es für alle Pizza. Gegen 14 Uhr kamen dann auch schon die Eltern um ihre Kinder abzuholen.

Das Wochenende war leider schon vorbei. Wieder einmal mehr war das Karate-Wochenende ein voller Erfolg. Alle hatten großen Spaß.

Bericht: Stefanie Graf

 Torsten Schiller bei DM erfolgreich

Am Samstag, den 26. März 2011 fand die 4. Deutsche Meisterschaft für Menschen mit Behinderung in Villingen Schwenningen statt. Insgesamt stellten sich 16 Athleten (Karatekas) der hohen Herausforderung.
Es wurde in folgende Disziplinen untergliedert: Hörgeschädigte, Beinamputierte, psychisch Behinderte, geistig Behinderte, Cerebral Parese sitzend (im Rollstuhl) und Cerebral Parese (Halbseitenlähmung) stehend.

In der letzten Disziplin ging für den Karateverein SAGAMIKAN NSU, unter der intensiven Vorbereitung durch Trainer Helmut Fischer (4. Dan), Torsten Schiller (1. Dan) an den Start. Er hatte vor sechs Jahren eine Hirnblutung, wovon er eine Halbseitenlähmung zurückbehalten hat. Nach einer harten Zeit konnte er sich wieder ins Leben zurückkämpfen und den Rollstuhl hinter sich lassen.
In seiner Gruppe kämpften noch drei Mitkonkurrenten. Er brachte die Kata (Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner) Shisochin kämpferisch zum Ausdruck. Viele der Zuschauer hatten mit den Tränen der Rührung zu kämpfen, als sie den Kampfeswillen und den Geist des olympischen Gedankens bei den Karatekas spürten. Die gezeigten Leistungen waren so brillant, dass es den toperfahrenen 5 Kampfrichtern sichtlich schwer fiel eine Entscheidung zu treffen. Zwischen den einzelnen Plätzen lag nur eine minimale Punktdifferenz. So kam es, dass es sogar 2 punktgleiche Ergebnisse gab und Torsten Schiller den 3. Platz belegte. Zum Schluss konnte so jeder Karateka eine wohlverdiente und hart erkämpfte Medaille mit nach Hause nehmen.
Nach diesen hervorragenden Ergebnissen und dem ungebrochenen Willen der stetig wachsenden Teilnahme, ist es im Gespräch (in der Planung) die Disziplin „Karate für Menschen mit Behinderung“ in die Paralympic aufzunehmen. Bericht Anke Vetter

Nacht Kinderwinterwanderung mit Fackeln am 5. Februar 2011

Die Kinderwinterwanderung der Karateabteilung der Neckarsulmer Sportunion wurde dieses Jahr eine Nachtwanderung mit einem Fackelmarsch über den Scheuerberg zum Schweinshag.

Pünktlich nach Einbruch der Dunkelheit wurden am Ausgangspunkt vor dem Sportheim Neckarsulm die Fackeln entzündet. Alle Wanderer, ob groß oder klein bekamen eine Fackel und es ging los. Bei leichtem Wind loderten die Fackeln kräftig auf und nicht jeder der Kleinsten trug die Fackeln bis zum Ende. Schon bevor man zu den Wegen durch die Weinberge kam, merkte man die Finsternis, die bei der bewölkten Nacht noch dunkler wirkte. Durch den frischen Wind, der doch die Fackeln kräftig lodern lies gingen wir nicht direkt über den Scheuerberg, sondern etwas unterhalb die Wege entlang.
Aber auch von da aus hatte man eine gute Aussicht auf die nächtliche Beleuchtung der Ortschaften. Schon vor Erreichen des Schweinshags sah man den Feuerschein des Lagerfeuers das alle Wanderer erwartete. Fleißige Helfer hatten schon ein großes Feuer entfacht, die Würste zum braten aufgeschnitten und Spieße gerichtet, damit jeder Wanderer seinen Hunger und Durst stillen konnte. Durch die Dunkelheit hielten sich die meisten in der Nähe des Feuers auf, was für Kinder und Erwachsene immer ein Anziehungspunkt ist. Einige kleine Gruppen gingen zum Spielplatz wo die Spielgeräte, ob Rutsche, Kletterturm oder Seilbahn auch bei Dunkelheit anziehend wirkten. Am Ende verließen auch die Helfer nachdem alles abgeräumt war und das Feuer nur noch klimmte den Festplatz. Es hatte allen viel Spaß gemacht.

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